Anleitungen

In unserem Hilfebereich finden Sie Unterstützung bei der Bedienung der Ackerschlagkartei.

Schläge anlegen, teilen und zusammenführen

Schläge hinzufügen

Um einen neuen Schlag hinzuzufügen unter dem Reiter „Betrieb“ unter „Schläge“ auf den Button „Schlag hinzufügen“ klicken.

Dann die Schlagkonturen auf der Karte durch setzen der Markierungspunkte entsprechend nachzeichnen.

Die Flächengröße durch das Auswählen des Pfeiles unterhalb der Karte übernehmen.

Wichtige Informationen, welche zwingend angegeben werden müssen sind:

  • Schlagname
  • Schlag-Nr.
  • Rotes Gebiet ja/nein

Diese Informationen werden in die Eingabemaske unterhalb des Kartenausschnitts eingetragen.

Ist die Nutzung des Schlages Grünland/Dauergrünland oder eine andere Dauerkultur, wird diese durch auswählen der Option „Dauerkultur“ immer zum 01.07 automatisch fortgeführt.
Durch „Speichern“ wird der Schlag hinzugefügt. Grünland beschreiben, wenn man rückwirkend etwas ändern will muss man das rückwirkend ändern ………


Schlag ändern

Diese Funktion verändert bestehende Schläge, wenn beispielsweise ein Schlag sich in seiner Größe oder Form verändert.
Hierfür den blauen Button „Ändern“ rechts unterhalb der Karte auswählen.
Den entsprechenden Schlag auf der Karte durch zurechtziehen der Eckpunkte angepasst werden.

Die neue Schlaggröße wieder durch auswählen des Hakens übernehmen.
Hier können auch sonstige Änderungen am Schlag eingetragen werden, wie beispielsweise der Übergang in rotes Gebiet oder ein Eigentümerwechsel.
Durch „Speichern“ die Änderung bestätigen. Hier wird dann gefragt, ab welchem Erntejahr die neue Größe gelten soll.


Schläge zusammenführen

Mit dieser Funktion können nun zwei bestehende Schläge zu einem zusammengefasst werden. Hierfür über „Mehr“ die Funktion „Schläge zusammenführen“ auswählen. Der erste Schritt ist nun die Auswahl des Ursprungsschlages. Dazu über die Karte den entsprechenden Schlag anklicken oder über das Dropdownmenü oberhalb des Kartenausschnittes den entsprechenden Schlag auswählen. Von diesem Ursprungsschlag werden die Informationen zur Vorkultur oder der Nachwirkung der organischen Düngung übernommen wird. Selbiges gilt auch für Bodenwerte. Wichtig ist auch hier wieder die Angabe ab wann diese Zusammenführung gelten soll. Mit weiter bestätigen.

Nächster Schritt ist nun die Auswahl der zusammenzuführenden Flächen. Wichtig ist, dass nur Flächen zusammengeführt werden können, die sich überlappen. Diese Flächen durch anklicken oder über das Dropdownmenü auswählen. Der Ursprungsschlag ist rot hinterlegt und automatisch ausgewählt. Die Flächen, die ausgewählt wurden, sind grün unterlegt und können durch erneutes Anklicken wird aus der Auswahl entfernt werden. Es muss mindestens ein Schlag für die Zusammenführung ausgewählt werden, es können aber auch mehrere bestimmt werden. Über „Zurücksetzen“ kann die bisherige Auswahl wieder rückgängig gemacht werden. Über den Button „Vorschau“ wird dargestellt wie die Kombination aussehen würde und hier bereits eine Warnung angezeigt, wenn Flächen aufgrund nicht-vorhandener Überlappung nicht zusammengeführt werden können. 

Die Feldgrenzen der Zusammengeführten Schläge können im letzten Schritt noch angepasst werden.

Dafür erscheint auf den Grenzlinien bei Überfahren mit dem Mauszeiger ein blauer Punkt. Durch gedrückt halten an der gewünschten Stelle kann die Feldgrenze verschoben und verformt werden. Zusätzlich kann der Name des neuen zusammengefassten Schlags noch angepasst werden. Standradmäßig wird hier der Name des Ursprungschlages angenommen, kann aber durch Anklicken der Zeile verändert werden.  Die ursprünglichen Schläge werden ab dem gewählten Erntejahr deaktiviert. Diese Zusammenführung kann über die Schlaggültigkeit wieder rückgängig gemacht werden, in dem der neue Schlag deaktiviert wird.

Achtung: Beim Zusammenfügen von zwei Schlägen wird die Nachlieferung der organischen Düngung vom Hauptschlag übernommen. Fand auf dem kleineren Schlag im Vorjahr (Kompost, Vorjahre) eine organische Düngung statt sollte diese für den zusammengefügten Schlag noch im Vorjahr (Kompost, Vorjahre) nachgebucht werden (Mengenmäßig auf größere Fläche umgerechnet).


Schlag teilen

Um einen Schlag zu teilen, über den Button „mehr“ im Dropdownmenü das Feld „Schlag teilen“ auswählen.

Den entsprechenden Schlag auswählen und mit dem Modus „auf Karte zerschneiden“ wie gewünscht teilen.
Hierfür die Endpunkte der teilenden Linie jeweils außerhalb der Schlaggrenzen ansetzen.

Der ursprüngliche Schlag wird nun durch [Schlagname] A und [Schlagname] B bezeichnet und gilt ab dem unten ausgewählten Erntejahr.

Die Größe der Teilschläge werden ebenfalls angezeigt und können durch Anklicken angepasst werden.

Durch „Schlag teilen“ wird die Teilung durchgeführt.


Schlaggültigkeit

Die Schlaggültigkeit gibt an ob ein Schlag aktuell für die Nutzung zur Verfügung steht oder ob dieser „stillgelegt“ bzw. aus der Produktion genommen wurde.
Diese Funktion wird über den Button „Mehr“ und dann über die Schaltfläche „Schlaggültigkeit“ geöffnet.

Inaktive Schläge sind durch die roten Symbole gekennzeichnet, aktive Schläge entsprechend durch die grünen Haken.
Durch Anklicken eines grünen Hakens im entsprechenden Jahr kann ein Schlag inaktiviert werden. Soll ein Schlag wieder aktiviert werden, das rote Symbol anklicken.

Hier können Schläge dauerhaft inaktiviert werden oder nur für eine gewisse Anzahl an Wirtschaftsjahren.
Schläge können nicht zurückgreifend inaktiviert werden, wenn für diese bereits Aktivitäten verbucht worden sind.

Wichtig:
Schläge nicht löschen. Dies führt zur vollständigen Entfernung des Schlages inklusive historischer Daten

Gültigkeit von Änderungen – Anpassung des Erntejahrs

Die Änderung von Schlägen wird mit einer Abfrage abgeschlossen, ab wann diese Änderung Auswirkung hat.
Soll die Änderung erst ab diesem Erntejahr gelten, wird „Ab diesem Erntejahr“ gewählt. Der bisherige Schlag bleibt in der Liste erhalten und es wird eine Kopie in Form des veränderten Schlages angelegt. Damit besteht die Möglichkeit diese Änderung nur für ein oder mehrere Erntejahre in der Zukunft zu berücksichtigen und anschließend wieder auf den originären Zustand zurückzugreifen.

Soll die Veränderung allerdings für alle Erntejahre, also auch rückwirkend, übernommen werden, wird der bisherige Schlag überschrieben.

Wichtig: Die bisher eingetragenen Aktivitäten und Anbauhistorie bleiben erhalten